Neulich liefen wir (Ehepaar Egli) über ein Brücke, auf den wir folgenden Vers entdeckten: „Wenn ihr gemeinsam betet, habt ihr schon mal keine Zeit zu streiten.“ Es ist sicher nicht allen ausgewogen genug, nur noch zu beten, damit wir nicht mehr streiten. Zu sehen was geschehen würde, wäre aber schon interessant. Wären wir schon weiter, würden wir gemeinsam so viel beten, wie wir diskutieren? Die Frage ist natürlich müssig. Doch wir glauben, dass grosse Veränderungen durch unseren Gott möglich sind, wenn wir zusammen beten. Nicht weil wir besonders toll beten, sondern weil ER ins Zentrum rückt, wenn wir beten.

So laden wir Dich herzlich zum regionalen Gebetstag in Rüti ein. Gemeinsam wollen wir die Kirchenmauern erweitern und für die Vision des einen Leibes beten und glauben. Im Gebet von Jesus sehen wir: „Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir eins sind: ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, so wie du mich geliebt hast.“ Joh. 17,22-23. Wir wollen nach dieser Herrlichkeit für die Einheit streben, denn sie ist uns bereits gegeben.

Unser Moto für den Gebetstag lehnt sich an den Epheserbrief 4, 1-6 (Zürcher Bibel): „Als Gefangener im Herrn bitte ich euch nun: Führt euer Leben, wie es der Berufung, die an euch ergangen ist, angemessen ist, in aller Demut und Sanftmut und in Geduld. Ertragt einander in Liebe, bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens! Ein Leib und ein Geist ist es doch, weil ihr ja auch berufen wurdet zu einer Hoffnung, der Hoffnung, die ihr eurer Berufung verdankt: Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.“

Ein paar Verse weiter lesen wir, dass die Dienste der Gemeinde der Auferbauung der Kirche zur Vollendung des Leibes Christi dienen. Von Anfang an war die Einheit der Christen Gabe und Aufgabe zugleich. Gabe, weil die Einheit nicht „gemacht“ werden kann, sondern vom Heiligen Geist bewirkt wird und Aufgabe, weil es die Grundhaltungen jedes einzelnen braucht, um die Einheit zu bewahren.

Die Hoffnung in der Bibel bleibt nicht mit dem Blick auf die Umstände stehen, sondern schaut auf Gott, dem „kein Ding unmöglich ist“. Diese Hoffnung gibt uns die Kraft, am Miteinander festzuhalten. Das gemeinsame Gebet beim regionalen Gebetstag, der Lobpreis und die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern stärkt unsere Beziehung zu Gott und damit auch unsere Hoffnung.

Wir freuen uns auf Euch

Petra und Daniel

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