Kirche neu sichtbar machen
Weshalb es den Kirchentag braucht
Kirchentage zu organisieren erfordert viel Zeit und finanzielle Mittel. Die meisten Christinnen und Christen engagieren sich bereits in grossem Mass ehrenamtlich in Kirchen, Gemeinden und anderen gemeinnützigen Organisationen. Zudem bieten die meisten Kirchen breites ein grosses Spektrum an Gottesdiensten, Veranstaltungen und Aktivitäten an. Im Zürcher Oberland besteht darüber hinaus eine hohe Dichte an Kirchen udn Gemeinden. Daher stellt sich zu Recht die Frage: Weshalb braucht es überhaupt einen Kirchentag und was ist das für ein Anlass?
Im Jahr 2017, im Vorfeld des Gedenkens an 500 Jahre Zürcher Reformation, wurde darüber nachgedacht, was in der Region zu diesem Anlass geschehen sollte. Nach gemeinsamem Gebet und vielen Gesprächen wurde klar: Christinnen und Christen aller Kirchen sollen miteinander ein grosses Fest feiern. Die wichtigsten Anliegen waren dabei die gemeinsame Anbetung sowie die Stärkung im Glauben und das „miteinander im glauben stehen“.
Auch wenn der Kirchentag mehrere Tage dauert, hat man sich bewusst für diese Bezeichnung entschieden. Sie ist einfach, verständlich und steht für das gemeinsame Fest als Ganzes. Dass daraus mehrere Tage voller Begegnungen, Gottesdienste und gemeinsamer Erlebnisse werden, ist für uns kein Widerspruch, sondern ein Gewinn.
Kirchentag oder Kirchentage?
(Ja, ganz logisch ist das nicht....)Das hat sich einfach so ergeben...
Auch wenn unser Kirchentag mehrere Tage dauert, haben wir uns bewusst für diesen Namen entschieden: Er ist einfach, verständlich und steht für das gemeinsame Fest als Ganzes.
Ursprünglich war lediglich ein einzelner Anlass geplant – der Kirchentag 2018. Daraus entstand jedoch eine Bewegung mit dem Ziel, das „miteinander“ der Christinnen und Christen über Konfessionsgrenzen hinweg zu fördern. Als Verein ist es uns ein zentrales Anliegen, respektvoll über Unterschiede in Glaubensfragen ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig das zu feiern, was uns verbindet.
Nun geht die Geschichte des Kirchentags weiter. An der Mitgliederversammlung vom 18. November 2025 mandatierten die Vereinsmitglieder den Vorstand einstimmig die Projektierung und Ausarbeitung des «Kirchentag 2028» anzugehen. Damit wurden die Weichen für ein grossartiges Projekt gestellt, deren Bewältigung viele Herzen und Hände brauchen wird!
Thema:«Jesus spricht, liebt einander wie ich euch geliebt habe»
Ausrichtung: ein Kirchenfest für alle Christinnen und Christen im Zürcher Oberland und darüber hinaus.
Reservieren Sie sich schon den 6 – 9. Juli 2028 in Ihrer Agenda und werden Sie Teil vom «Kirchentag 2028»
Erinnerungen Kirchentag 2023

Der Kirchentag 2023 ist ein Anlass für alle, die Interesse am christlichen Glauben haben und der Art und Weise, wie er heute gelebt wird. Er findet vom 6.-9. Juli 2023 in Wetzikon statt: in der Eishalle und an 6 weiteren Standorten. Das Thema des Kirchentages 2023 lautet: „Christus: die Hoffnung der Welt“. Es lädt uns ein, auf mehr zu hoffen als auf das Sichtbare, Materielle und Machbare. In Christus stiftet Gott Versöhnung – zwischen Menschen, für die Schöpfung und eröffnet so Zukunft und Hoffnung. Am Kirchentag 2023 gibt es Gottesdienste, Musik- und Chorprojekte, Marktplatzprojekte, Vorträge und Podiumsdiskussionen, Gebetszeiten, einen Kunstweg, gutes Essen und viel Zeit für Austausch, Begegnung und Feiern. Der Kirchentag 2023 wird vom Verein „Aktion Kirchen Züri Oberland“ organisiert. Der Verein umfasst 33 Gemeinden und Pfarreien, und eine grosse Zahl Einzelmitglieder verschiedener Konfessionen. Finanziert wird der Kirchentag durch Spenden Einzelner und Zuwendungen von Gemeinden, Kantonalkirchen und Firmen.





























So haben Personen den Kirchentag 2023 erlebt
Es herrschte eine sehr friedliche Stimmung – eine grosse Offenheit war zu spüren. Es war sehr schön, Menschen wiederzusehen, die ich lange nicht getroffen habe, weil sie sonst in eine andere Kirche gehen.
Ich möchte etwas zurückgeben und nicht nur konsumieren, deshalb helfe ich als Freiwillige mit. Es ist schön zu sehen, dass noch Gemeinschaft da ist – das gibt mir das Gefühl von Heimat und Verbundenheit. In den Gemeinden werden die Kirchenbesucher leider immer übersichtlicher.
Hier geht es einfach um Jesus – hier werden Grenzen überwunden, das hat mich mega berührt. Die Stimmung war fröhlich und festlich. Mit anderen jungen Menschen über Jesus zu reden, das war so schön.
Es waren gesegnete Tage – ich habe sehr viele glückliche Menschen gesehen und bin selber reich beschenkt. Es war Freude in der Luft, ein lieblicher Duft, Geschwisterlichkeit.
Für mich war es sehr schön zu sehen, wie viele Christen es in meiner Umgebung noch gibt. Den ein oder anderen Nachbarn oder Bekannten habe ich getroffen – vorher wusste ich nicht, dass sie auch zur Kirche gehen.
Für mich persönlich bin ich mit frisch geladenen Hoffnungs-Batterien wieder in den Alltag eingestiegen und hoffe, dass es noch vielen anderen so geht, damit die Inputs, Erfahrungen und Begegnungen noch lange positiv nachklingen und sich so Gottes Reich im Züri Oberland weiter ausbreitet.
Ich habe den Kirchentag als ein wunderschönes und eindrückliches Erlebnis empfunden und habe die Vorbereitungen und die Zusammenarbeit mit mir zum Teil bis dahin noch unbekannten Personen aus verschiedenen Gemeinden und Konfessionen als sehr erfreulich und ersprießlich erlebt. Darum nochmals von meiner Seite her euch allen herzlichen Dank fürs gemeinsame Unterwegs-Sein vor, während und hoffentlich (!) doch auch nach dem Ende dieses Kirchentages weiterhin!
Erinnerungen Kirchentag 2018

Vom 5. bis 8. Juli 2018 fand der erste Kirchentag im Zürcher Oberland statt. Christinnen und Christen aller kirchlichen Traditionen waren eingeladen, in der Eishalle und an sechs weiteren Orten in Wetzikon viele Formen von Kirche und von Christsein unter dem Motto «mitenand glaube» in der heutigen Zeit zu erleben und mitzugestalten.
Vor 500 Jahren kam es im Aufbruch der Reformation zur Kirchenspaltung – nun war es an der Zeit, wieder gemeinsam zu feiern und die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen. 5000 Personen aus rund 50 Kirchen feierten 4 Tage ein grosses Fest und brachten so ihren Glauben an Jesus Christus zum Ausdruck.













